Internationales Gymnasium Reinsdorf

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dem Schulalltag

In der Strafkolonie

Eine Maschine, die Menschen auf brutalste Weise das Leben nimmt. Ein Offizier der von ihr überzeugt ist und Spaß daran hat Menschen zu foltern. All diese Beschreibungen klingen wie die eines Horrorfilms, doch sie sind Teil von Kafkas Werk „Die Strafkolonie“.

Dabei handelt es sich eines von Kafkas wichtigsten Werken, das nicht ohne Grund auf der Lektüreliste für das Abitur steht.

Doch wie hat das Theater Chemnitz diesen Roman auf die Bühne gebracht? Wir als Oberstufe des Internationalen Gymnasiums Reinsdorf haben uns auf den Weg gemacht das herauszufinden.

In einer düster geschaffenen Atmosphäre in einem kleinen, intimen Raum im Spinnbau begleitet man für eine lange Zeit das Stampfen des Soldaten und verfolgt gebannt dessen Maßnahmen zur Vorbereitung der Foltermaschine.

Alle schauen gespannt auf das Geschehen, welches sich dennoch vom Roman Kafkas unterscheidet, in welchem der Offizier den Todesapparat vorbereitet. Nach langem, angespannten Mitfiebern der Vorbereitungen ist die Anspannung im Raum deutlich zu spüren.

Obwohl der Regisseur Bogdan Koca einige Aspekte des Romans für die Bühne verändert hat, bleibt klar: Diese Aufführung hat auch noch lange nach diesem Abend für Gesprächsstoff innerhalb der Klasse gesorgt.

Besonders die Darstellung des Offiziers ist mir in Erinnerung geblieben. Durch seine grandiose Leistung im Schauspielern, der Textsicherheit und des Verkörperns der Situation wurde das Stück vollkommen.

Die Aufführung endete mit wohlverdientem Applaus für die Schauspieler und das Team des Theaters Chemnitz und wir sind froh, dass wir die Gelegenheit hatten dieses Pflichtwerk nicht nur zu lesen, sondern auch einmal in Fleisch und Blut zu erleben.

Vivien und Jessica – Schülerinnen 11IGR

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